Gutachten: „Einstufung juristisch nicht haltbar“

Mannheim, 5.12.2017. Die diskutierte Einstufung von Titandioxid wirft erhebliche rechtliche Probleme auf. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten von Rechtsanwalt Professor Dr. Kristian Fischer. Der in der SZA Schilling, Zutt & Anschütz Rechtsanwalts AG tätige Mannheimer Rechtswissenschaftle hat im Auftrag des Verbands der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. den Vorschlag für eine harmonisierten Einstufung bewertet.

 Schließlich wäre eine Einstufung auch nicht angemessen, weil ihre Folgen auch solche Produkte treffen würden, in denen Titandioxid, wie bei Farben und Lacken, fest in einer Matrix eingebunden ist und daher gar nicht eingeatmet werden kann. „Unter rechtlichen Gesichtspunkten ist die Einstufung von Titandioxid als vermutlich krebserzeugend nicht gerechtfertigt“, kommt das Gutachten zum Ergebnis.

Hier gibt es das Gutachten zum Download.

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2018-02-13T10:28:58+00:00